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23.5.2018 : 5:38 : +0200

Unser Wandertipp

Start und Ziel ist Friesenhagen mit der schönen Kirche.
Weg nach Schloß Crottorf, weiter Richtung Weierseifen am Berghang, Ziegenschlade, Rochuskapelle, Wildenburg, Rote Kapelle, Friesenhagen.

Wandern auf dem Jakobsweg
Kreuzweg bei Friesenhagen

Die Wildenburg

Beschreibung, Geschichte:
Eine weithin sichtbare Sehenswürdigkeit im Friesenhagener- (bzw. Wildenburger-) Land stellt die Wildenburg dar. Der 20 Meter hohe Bergfried nimmt eine augenfällige Stellung im Landschaftsbild ein. Das Baujahr der Wildenburg wird auf 1230 geschätzt. Der eigentliche Zweck der Wildenburg war die Sicherung des alten "Hildeweges", eine alte Handelsstraße, die von Köln nach Siegen führte. Im Jahre 1836 wurden einige Teile der Burg abgebrochen und verkauft. Die Burg war Stammsitz des Edelherrengeschlechts der Wildenburger, in der Zeit von 1239 bis 1418. Danach ging die Wildenburg in den Besitz der Hatzfeldter über. Anfang des 19. Jahrhunderts diente die Burg noch als Verwaltungssitz, von dem, auf Anweisung Napoleons, die Herrschaft Wildenburg mit Berg vereinigt wurde. Wildenburg wurde dadurch zu einem Kanton im 1808 errichteten Sieg-Departement des Großherzogtums Berg. In den Jahren 1986 bis 1988 wurden die "Reste" der Wildenburg durch die Hatzfeldtsche Kammer erneuert bzw. saniert. Der untere Torborgen, das seitlich anstehende Mauerwerk eines Zwingers, ein Treppenaufgang, die ehem. Schlosskapelle, Bruchsteinmauerwerk, Gewölbe und der Treppenaufgang im ehem. Keller- und Erdgeschoss, sowie die zweigeschossige Säbelschmiede mit Wachhaus und Schutzbau einschließlich der schweren Gewölbe und die Umfassungsmauern des talseitig gelegenen ehem. Viehhauses wurden saniert. Die Wildenburg gilt als "schönstes Forsthaus in Deutschland", da hier der Förster wohnt.

Quellen: "Rund um die Freusburg" von Horst G. Koch; Internetseite http://home.wtal.de/bernges/namelist.htm und "Castellum" Heft 1 von Jens Friedhoff

Verbandsgemeinde Kirchen (Sieg)